ngst ist ein Thema, das unsere Gesellschaft bewegt. Was sonst eher für schlechte Nachrichten sorgt, löste bei den Redakteuren des Online-Magazins Einseitig.info und den Juroren aus den Reihen des Netzwerks freier Kulturjournalisten freudige Überraschung aus.
»Die nackte Angst«, so lautet das Thema des Joseph Heinrich Colbin-Literaturpreises 2010. Gesucht wurden selbst verfasste, deutschsprachige und bisher unveröffentlichte Texte in Form von Kurzgeschichten oder Essays mit maximal 20.000 Zeichen.
Am 1. März endete die Einsendefrist. Die unerwartet hohe Anzahl der Einsendungen bringt neben der Freude über die große Resonanz auch mehr Arbeit für die neunköpfige Jury mit sich. Die Texte durchlaufen mehrere Lese- und Wertungsrunden, bis sich 13 Nominierte herauskristallisieren. In der letzten Runde entscheiden die Juroren über die besten Drei. Das braucht viel Sorgfalt und Zeit. »Bei den vielen Einsendungen sogar mehr als ursprünglich kalkuliert«, ließ die Jury verlauten. Doch diese Zeit für eine gründliche Beurteilung und Diskussion der Texte wollen sich die Juroren nehmen.
Die Bekanntgabe der Nominierten erfolgt daher erst Anfang August, die Preisvergabe ist für den Spätsommer des Jahres anvisiert. Die besten drei Autoren können sich auf attraktive Preisgelder freuen. Ihnen und den verbleibenden zehn Nominierten winken außerdem Veröffentlichungen im Online-Magazin Einseitig.info und in der Publikation des Netzwerks freier Kulturjournalisten zum Joseph Heinrich Colbin-Preis 2010.
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